Herdenschutz

Seit der Wolf in der Schweiz wieder heimisch wird, ist der Herdenschutz auch bei uns ein Thema. Bis jetzt hatten wir dieses Thema jedoch auf die lange Bank geschoben, da der Wolf nie im Kanton Schwyz aufgetaucht war. Diesen Frühling war er jedoch im Kanton Uri aktiv. Da er im Schächental gesichtet wurde (ist ein Nachbartal von Muotathal), wurde der Herdenschutz plötzlich dringend. Einige Tage campierten wir nachts bei unseren Tieren. Da dies vom jedoch keine dauerhafte Lösung war, haben wir die weiteren möglichen Herdenschutzmöglichkeiten angeschaut.

Von Herdenschutzhunden waren wir eher abgeneigt da sie mit ihrem Kot die Weiden verschmutzen und aufgrund ihres Verhaltens bei Wanderern und Gästen der Alphütte Suteren Ärger verursachen könnten.

Wolfschutzzäune wären schwierig und sehr aufwändig zu erstellen. Nun gab es noch Esel oder Lamas. Herdenschutz mit Eseln oder Lamas werden vom Bund leider nicht unterstützt obwohl die Praxis eine Schutzwirkung gezeigt hat.

Wir haben uns nun entschieden unsere Schafe mit Lamas zu schützen. Das Tier hat uns schon länger fasziniert und vom Verhalten her passt es zu den Schafen.

Am 27.6.2015 sind nun die beiden trächtigen Lamastuten Eika und Josy bei uns eingezogen. Noch können wir nicht von Freundschaft zwischen den Lamas und den Schafen sprechen, sie akzeptieren einander jedoch. Wir hoffen nun, dass sich die Lamas in die Herde einfügen und unsere Schafe in Zukunft schützen.